Unsere Investmentphilosophie
Wir haben eine – und wir leben sie jeden Tag.
Unsere Investmentphilosophie beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, gesundem Menschenverstand und einem klaren Werteverständnis: Wir investieren nicht in Prognosen oder Trends, sondern in Prinzipien, die funktionieren.
1. Märkte funktionieren
Kapitalmärkte sind die effizientesten Märkte der Welt. Neue Informationen zu Wirtschaft, Unternehmen oder Zinsentwicklung werden in Millisekunden in die Kurse eingepreist. Deshalb versuchen wir nicht, die Märkte zu schlagen – denn das ist nachweislich nicht möglich, auch wenn vermeintliche Experten oder klassische Finanzberater gern etwas anderes suggerieren.
Unser Ansatz ist nicht, schneller oder klüger zu handeln als andere – sondern disziplinierter. Wir vertrauen auf die Kraft funktionierender Märkte und auf eine klare, wissenschaftlich fundierte Struktur.
2. Wir konzentrieren uns auf das, was wir kontrollieren können:
Kosten senken
Kosten sind einer der entscheidendsten Faktoren Ihres Anlageerfolgs – und oft der am wenigsten beachtete. Viele Anleger kennen die tatsächlichen Gesamtkosten ihrer Investments nicht, weil sie tief verborgen sind. Wir kämpfen für unsere Mandanten um jeden Basispunkt Kostenersparnis. Denn jeder gesparte Euro an Kosten ist ein Euro mehr Rendite für Sie.
Emotionen kontrollieren
Die größte Gefahr für den langfristigen Anlageerfolg ist nicht der Markt – es ist das eigene Verhalten. Medien, Schlagzeilen und Marktprognosen erzeugen Lärm und Unsicherheit. Doch sie kennen weder Ihre Ziele noch Ihre Strategie. Wir helfen Ihnen, sich davon zu lösen. Disziplin, Klarheit und Gelassenheit sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Investmenterfahrung.
Risiken minimieren
Nicht jedes Risiko wird belohnt. Wir helfen Ihnen, systematische von unsystematischen Risiken zu trennen und gezielt jene Risiken zu vermeiden, die keinen zu erwartenden Ertrag bringen. Ziel ist ein robustes, gut diversifiziertes Portfolio, das auch in turbulenten Zeiten stabil bleibt.
Steuern reduzieren
Wie Kosten sind auch Steuern ein Faktor, der Ihre Rendite mindern kann. Wir achten konsequent auf steueroptimierte Strukturen, um Ihre Kapitalerträge effizient zu gestalten und – sofern möglich – steuerliche Belastungen zu reduzieren oder zu vermeiden.
3. Wir spielen nicht das Spiel der Finanzindustrie
Warum bringen Finanzinstitute ständig neue Produkte auf den Markt, die angeblich besser sind als die bisherigen? Weil neue Produkte verkauft werden müssen. Doch der Motor der Geldanlage bleibt unverändert: Aktien und Anleihen. Nur die Verpackung wird regelmäßig neu gestaltet, um Anlegern das Gefühl zu geben, sie müssten umschichten.
Wir machen bei diesem Spiel nicht mit. Eine ständige Jagd nach neuen Trends ist eine teure Verliererstrategie. Wenn Sie bereit sind, können Sie mit uns aussteigen – aus dem Kreislauf aus Versprechen, Marketing und unnötigen Kosten.
Fazit
Eine erfolgreiche Investmentphilosophie ist keine Theorie – sie ist eine Haltung. Wir glauben an Disziplin statt Spekulation, an Wissenschaft statt Meinung und an Transparenz statt Versprechen. Wenn Sie eine ruhige, ehrliche und nachvollziehbare Form des Investierens suchen, sind Sie bei uns richtig.
Mehr als nur Indexing!
Während Indexfonds lediglich einem statischen Index folgen, versuchen die klassischen „aktiv gemanagten“ Fonds, welche häufig von Banken und Vermögensverwaltern genutzt werden, Fehlbewertungen in Aktien zu identifizieren. Ob das immer möglich ist, sei von klugen Anlegern zu hinterfragen.
Fakt ist:
Versuchen Sie nicht, schlauer zu sein als der Markt!
Glauben Sie wirklich, dass Ihr Banker oder Vermögensverwalter zu Beginn Ihrer Investition schon weiß, welcher Fonds in Zukunft besser performen wird als andere? – Eine sehr gewagte Annahme!
Viele Vermögensverwalter oder selbstentscheidende Anleger jagen häufig vergangenen Renditen hinterher. Aber welcher Top-Fonds bleibt Top! Meistens sind es später immer andere! – Das ist auf Dauer eine Verliererstrategie!
Beides wird auf Dauer nicht funktionieren.
Hier eine kurze Zusammenfassung
Indexfonds und -ETFs
Liefern die Marktrendite - Passive Fonds konzentrieren sich auf die Abbildung der Indexrendite, anstatt Mehrrenditen zu erzielen.
Klassische Fonds
Setzen auf Marktprognosen - Aktive Fonds streben Mehrrenditen gegenüber einem Index an und suchen zu diesem Zweck nach „fehlbewerteten“ Wertpapieren.
Die Lösungen, die wir nutzen
Schöpfen das Marktpotenzial aus - Man muss sich nicht mit der Rendite des Marktes begnügen. Und man muss nicht schlauer sein als der Markt, um ihn zu übertreffen. Mit den von uns verwendeten Fondslösungen nutzen wir die in den Marktpreisen enthaltenen Informationen vollständig aus, um forschungsgestützte, erwartete Mehrrenditen systematisch abzuschöpfen.
Wir nutzen die Erkenntnisse der Wissenschaft
Das machen wir allerdings nicht selbstüberschätzend durch die Auswahl bestimmter Einzelaktien oder Fonds.
Wir suchen nicht die Nadel im Heuhaufen, sondern wir empfehlen Ihnen den ganzen Heuhaufen zu kaufen. Echte Diversifikation bedeutet, alle Aktien auf der ganzen Welt zu halten und nicht nur die aktuell beliebtesten im MSCI World Index! Während der MSCI World Index rund 1.400 Aktientitel umfasst, bestehen die Portfolios unserer Mandanten aus ca. 14.000 Aktientiteln. (Dem Heuhaufen sozusagen.)
Hier noch ein kleines Beispiel zum Risiko von Indexfonds
Mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 4 Billionen US-Dollar ist NVIDIA die größte Aktie in der Geschichte der Aktienmärkte. Da ist es nur folgerichtig, dass die Präsentation der Quartalsergebnisse des Unternehmens inzwischen an den Super Bowl erinnert. Im August 2025 meldete NVIDIA einen Gewinnanstieg für die abgelaufenen zwölf Monate von über 60% gegenüber dem Vorjahr, im S&P 500 stiegen die Gewinne im selben Zeitraum um lediglich rund 14%. Und dennoch: Am nächsten Tag gab die Aktie nach, zumindest ein wenig.
Die Gewinne von NVIDIA waren immens, das Preisschild für diese Gewinne jedoch auch. Am 31. August 2025 machte die Marktkapitalisierung von NVIDIA fast 8% des S&P 500 Index aus. In den letzten zwölf Monaten hat das Unternehmen einen Gewinn von 87 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, was rund 4% der Gewinne aller S&P 500-Unternehmen von rund 2 Billionen US-Dollar entspricht. Wer höhere Renditen anstrebt, sollte auf die Marktkapitalisierung und die relativ hohen Bewertungen achten. Beide deuten darauf hin, dass die Märkte weiterhin hohe zukünftige Cashflows, niedrigere erwartete Renditen oder eine Kombination aus beidem einpreisen. Aus diesem Grund kann der Kurs der NVIDIA-Aktien selbst dann fallen, wenn das Unternehmen atemberaubende Ergebnisse vorlegt.
Abschließend erlauben Sie uns bitte noch ein paar Worte zu Angst und Gier
Beide Emotionen sind schlechte Berater bei der Kapitalanlage.
Und genau wie bei Ihnen als Anleger, beherrschen diese Emotionen auch die Fondsmanager und Vermögensverwalter. Angst und Gier!
Aus Angst, schlechter zu performen als die Konkurrenz, müssen zwangsläufig die Aktienlieblinge der Investoren übergewichtet werden. (NVIDIA, Apple, Google, Microsoft, Amazon, Facebook)
Aber irgendwann ist die Party vorbei. Denken Sie an den Beginn der 2000er Jahre. Manfred Krug und die Telekom Aktie, Ebay und alle anderen Firmen des Neuen Marktes! Die Gier, die uns glauben lässt, es würde immer so weiter gehen, ist ebenfalls keine gute Entscheidungshilfe!
Welche Strategie würden Sie bevorzugen?
Aktuell meinen die meisten Anleger, sie könnten mit dem MSCI World Index nichts falsch machen.
Die durchschnittliche, annualisierte 10-Jahres Rendite des MSCI World Index:
Jahre 2014 – 2023: 11,6% p.a.
Aus 1 Mio. EUR im Jahr 2014 angelegt, wurden 2.996.690 EUR (rund 3 Mio. EUR) im Jahr 2023.
Jahre 2000 – 2009: -3,3% p.a.
Aus 1 Mio. EUR im Jahr 2000 angelegt, wurden 714.930 EUR im Jahr 2009.
Alternativ: Ein ausgewogenes Portfolio, weltweit investiert, ohne Spekulation, ohne dem Hinterherjagen von Trends:
Jahre 2014 – 2023: 9,4% p.a.
Aus 1 Mio. EUR im Jahr 2014 angelegt, wurden „nur“ 2.455.680 EUR (rund 2,5 Mio. EUR) im Jahr 2023.
Jahre 2000 – 2009: 7,9% p.a.
Aus 1 Mio. EUR im Jahr 2000 angelegt, wurden „immerhin“ 2.139.010 EUR im Jahr 2009.
Haben Sie es gemerkt?